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Die Ostteile Österreichs fördern die Bahnreisen

Wien, Niederösterreich und das Burgenland haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Bahnverbindungen zu verbessern.

  • Montag, 23. September 2019, 17:30 Uhr
  • Author Anton Stoyanov
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Vertreter der Landesregierungen von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sowie Bundesverkehrsminister Andreas Reichhardt haben sich auf eine Ausweitung des Schienenverkehrs zwischen den österreichischen Bundesländern geeinigt. In den letzten Jahren hat der Schienenverkehr drastisch zugenommen, und immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, mit dem Zug statt mit ihrem Privatwagen zu reisen. Die Regierungen wollen den Trend nutzen und den Zugverkehr noch stärker fördern. So einigten sie sich darauf, die Zugreisen in den nächsten 10 Jahren um 25% zu steigern.

Beispielsweise sollten in Wien die Zugfahrpläne die der städtischen U-Bahn widerspiegeln - z. Ankunft alle 3 bis 5 Minuten. Die Hauptstadt wird ab 2020 über eine schnellere Transitbeförderung verfügen. In Niederösterreich, dem größten Bundesland, rechnet die Landesregierung mit raschen Verbesserungen bis 2029 – kürzere Anfahrzeiten im Stoßverkehr und längere Arbeitszeiten.

Die Verbesserungen und Investitionen in die Schieneninfrastruktur bringen jährlich weitere 9 Millionen Kilometer Schienenverkehr aus ganz Ostösterreich ein. Durch die Förderung des Zugverkehrs als Ersatz zum Autofahren festigt Österreich seinen Platz als einer der Spitzenreiter bei der Umwandlung zur „grünen“ Europa.



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